Exklusive Einbau-Schneidemaschinen gibts nur von Ritter
Das bayerische Unternehmen Ritter existiert seit 1905. In der Anfangszeit stellte Firmengründer Franz Ritter Messerputzmaschinen in München her. Damals wurden die Bestecke noch nicht aus rostfreien Stahl hergestellt und Flecken und Rost konnten leicht mit der entsprechenden Ausstattung entfernt werden. Als zunehmend rostfreier Stahl verwendet wurde, verlegte sich Ritter auf das Herstellen von Schneidegeräten. 1932 entwarf er den ersten mechanischen Brotschneideapparat. Heute hat das Unternehmen Ritterwerk über 20 Allesschneider im Angebot.
In einem Massenmarkt wie den Haushaltsgeräten hat Ritter sich eine Nische geschaffen. Denn das Besondere an den Geräten ist, dass sie in Schubladen verschwinden. Mit einem einfachen Handgriff fährt sie heraus, das Gerät wird hochgeklappt und ist einsatzbereit. Neben unterschiedlich großen Allesschneidern hat Ritterwerk so auch einen Toaster, eine Waage und einen Brotkorb in den Küchenmöbeln versteckt. Durch diese Technik wird leichter Ordnung gehalten, der Arbeitsplatz fällt größer aus und die Geräte stören nicht den Gesamteindruck der Küche.
Ritterwerk hebt sich auch mit einem gutem Service-Angebot im Markt hervor. Noch Jahrzehnte nach Markteinführung erhalten Kunden für ihr Haushaltsgerät Ersatzteile. Im Gegensatz zu Massenartikeln lassen sich Rittergeräte einfach reparieren. So vermeiden Kunden unnötigen Müll und können lange Freude an ihrem Qualitätsprodukt haben. Die hohe Material- und Verarbeitungsqualität der Produkte ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens. In Bayern werden nicht nur die Formen der Guss- und Spritzelemente hergestellt, auch die Montage und die finale Lackierung wird hier durchgeführt.
Das hat seinen Preis: 400 Euro kostet die teuerste Einbaumaschine. Dafür erhält der Kunde aber auch ein Produkt, welches nicht nur eine hohe Qualität ausweist, sondern auch über ein besonderes Design verfügt. Der für Ritterwerk tätige Industrie-Designer Martin Dettinger orientiert sich bei den zeitlos klaren Formen der Geräte an das Bauhaus-Prinzip der 1920er Jahre.
Doch der Markt für derartige Haushaltsgeräte ist begrenzt. Auch Ritterwerk muss im Wettbewerb bestehen. Dafür hat es seine Angebotspalette erweitert. Neben Stand-alone-Geräten kann auch ein Toaster und Wasserkocher erstanden werden.

