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Artikel der Kategorie ‘Familienunternehmen’

David gegen Goliath?

November 27, 2012 Von: admin Kategorie: Familienunternehmen Noch keine Kommentare →

Der Familienrat des Handwerkbetriebes Knaufmann kommt in den kleinen Betriebsräumen zusammen. Drei Generationen versammeln sich hier. Horst Knaufmann senior, der Betriebsgründer und mittlerweile Rentner, Malermeister Knaufmann junior und sein Sohn, welcher seine Meisterprüfung als Maler und Lackierer vor wenigen Monaten erfolgreich abgeschlossen hat. Der Grund für die Zusammenkunft ist ein wenig erfreulicher. Der Betrieb muss nach 40-jährigem Bestehen geschlossen werden. Die meisten Kunden wurden von der Konkurrenz, einem Firmengiganten aus der Umgebung abgeworben. Angesichts der ohnehin geringen Auftragslage ist ein Überleben des kleinen, familiär geführten Betriebs wirtschaftlich aussichtslos.

 

Kleine Betriebe gehen zugrunde

Was Familie Knaufmann erlebt, ist kein Einzelfall. So oder so ähnlich ergeht es vielen kleinen Familienunternehmen, die sich im Kampf „David gegen Goliath“ irgendwann – im Gegensatz zum biblischen Original – geschlagen geben müssen und leider allzu oft das Nachsehen gegenüber den großen Firmen haben.

 

Tipps fürs Überleben

Es gibt nur wenig, was man einem kleinen David raten kann, um die Schlacht gegen Goliath vielleicht doch gewinnen zu können. Denn oftmals müssen nicht – genauso wie in der wahren Geschichte – die Rüstung angezogen und schwere Geschütze aufgefahren werden. Es genügt vielleicht, sich auf die bewährten „Waffen“ zu besinnen und dadurch das Unmögliche möglich zu machen. Dies kann bedeuten:

- Stammkunden wertschätzen und langfristig an das Unternehmen binden.

- Werbekampagnen und Firmenprofil ausrichten auf Schlagworte wie „Tradition“, „Familie“ und „Persönlichkeit“- denn wenn ein Unternehmen bereits in zweiter, dritter oder gar vierter Generation geführt wird, bedeutet dies für die Kunden Verlässlichkeit, Standhaftigkeit und Qualität. Geben Sie Ihrem Betrieb ein Gesicht. Das schafft Vertrauen und weckt das Interesse neuer Kunden.

- Die Augen offen halten und sich auch mal auf Neues einlassen. Nischenprodukte und Marktlücken finden und sich dadurch von der Masse und den großen Konzernen abheben. Es gibt immer noch viele Menschen, die die gute „alte“ Handwerkskunst schätzen. Und in Zeiten, in denen Made in Germany nichts weiter als eine reine Floskel ist, legen Kunden vermehrt Wert auf heimische Produkte und Dienstleistungen.

 

Der Kampf gegen Goliath ist mit Sicherheit nicht leicht, aber es lohnt sich, diesen aufzunehmen. Und wer weiß, vielleicht wendet sich das Blatt ja doch wieder und wir kehren zum Original zurück, in dem David den Sieg davontragen konnte.

Siemens – Erfolgsgeschichte made in Germany

Februar 15, 2011 Von: admin Kategorie: Familienunternehmen 1 Kommentar →

Siemens ist einer der größten und bekanntesten Konzerne der Welt. Einstmals als Familienunternehmen mit nur zwei Mitarbeitern gegründet, ist Siemens heute eine weltweit agierende Aktiengesellschaft und eine der wichtigsten Firmen für Antriebs-, Elektro- und Medizintechnik der Welt.

Die Erfolgsgeschichte made in Germany beginnt in Berlin, wo Werner von Siemens und Johann Georg Halske die Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske gründeten. Als Initiator muss Siemens’ Erfindung des Zeigertelegrafen gesehen werden. Die anfangs kleine Werkstatt wurde schnell zu einem der weltweit größten Elektrounternehmen, das neben Telegrafen auch Eisenbahnläutwerke, Drahtisolierungen und Wassermessgeräte herstellte.

Meilensteine der Siemens Geschichte waren zum Beispiel die Entdeckung des dynamoelektrischen Antriebes 1866 oder der Einstieg in die Produktion von Flugzeugmotoren im Jahre 1912. 1929 zeichnete Siemens für die “Elektrifizierung Irlands” verantwortlich. In den 1930er Jahren hatte Siemens bereits Joint-Ventures nach Japan oder Argentinien und expandierte in alle Himmelsrichtungen.

Bereits wenige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg hatte Siemens bereits 90% seiner Vorkriegsproduktivität zurückerlangt. 1954 stieg das Unternehmen in die Computer- und Halbleiterproduktion ein. Bereits 1962 hatte Siemens 240.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete über 5 Milliarden DM!

Verkaufs- und Mitarbeiterzahlen stiegen in den folgenden Jahren stetig weiter an. Durch gezielte Akquisitionen konnte Siemens weitere Geschäftsfelder erschließen. So kaufte Siemens Konkurrenten wie Brown, Boveri & Cie. die Zuse KG, Teile von Bosch, OSRAM oder Texas Instruments.

Heute gliedert sich die Unternehmensstruktur in drei Hauptgeschäftsbereiche, die Sektoren Industry, Energy und Healthcare. Jede Sparte hat je einen Geschäftsführer, die alle einem Aufsichtsrat verantwortlich sind. Heute hat Siemens in Deutschland 128.000 Mitarbeiter, weltweit sind es gut 400.000. Das Unternehmen setzt heute gut 75 Milliarden Euro um und gehört zu den teuersten und erfolgreichsten Unternehmen der Welt.

Miele – Ein deutsches Familienunternehmen

Januar 29, 2011 Von: admin Kategorie: Familienunternehmen 1 Kommentar →

Die Firma Miele ist eines der besten Beispiele für erfolgreiche deutsche Familienunternehmen und Produkte made in Germany. Das Unternehmen mit Hauptsitz im ostwestfälischen Gütersloh wurde 1899 mit 11 Mitarbeitern gegründet und beschäftigt mittlerweile über 16.000 Menschen an 12 Standorten auch außerhalb Deutschlands.

Am Anfang der Firmengeschichte, Ende des 19. Jahrhunderts hatte das Familienunternehmen Miele, gegründet von Carl Miele und Reinhard Zinkann, lediglich 11 Mitarbeiter, die in einer ehemaligen Mühle Milchzentrifugen herstellten. Im Jahre 1900 wurde das Sortiment auf Buttermaschinen und später auch die ersten Waschmaschinen erweitert. 1907 zog der bereits stark wachsende Betrieb ins nahegelegene Gütersloh, das bis heute Hauptsitz der Firma Miele ist.

In den 20er und 30er Jahren stellte Miele neben Haushaltsgeräten, wie zum Beispiel dem ersten Geschirrspüler Europas, auch Fahrräder und Motorräder her. Diese Produktsparte wurde jedoch Anfang der 60er Jahre eingestellt und Miele konzentrierte sich mehr auf die Herstellung von Küchen und Küchengeräten. Im Jahre 1975 wurde ein Werk in Warendorf zur Herstellung von Einbauküchen in Betrieb genommen.

Im Jahre 1982 erwirtschaftete Miele mehr als anderthalb Milliarden Euro! 1990 übernahm Miele Imperial, einen Hersteller von Großkochanlagen und konnte sich um weitere 650 Mitarbeiter und 140 Millionen DM Umsatz erweitern. Im Jahre 2005 stieß Miele die Küchenmöbel ab und konzentriert sich auf die Produktion hochwertiger Haushaltsgeräte, wie Staubsauger, Kaffeevollautomaten, Geschirrspüler, Kühl- und Gefriergeräte oder Waschautomaten.

Das Unternehmen ist nach wie vor in den Händen der Gründerfamilien. Als im Jahre 2004 der geschäftsführende Gesellschafter Rudolf Miele verstarb, übernahmen Markus Miele und Reinhard Zinkann junior die Firmenleitung in der vierten Generation. Dem Familienunternehmen Miele wurde 2007 von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) das Attribut “Beste Unternehmensmarke” verliehen.

Haribo – Süßwaren made in Germany

Januar 23, 2011 Von: admin Kategorie: Familienunternehmen Noch keine Kommentare →

Haribo, das heißt Hans Riegel Bonn und das heißt leckere und hochqualitative Süßwaren für Kinder und Erwachsene seit 1920. Haribo ist eines der besten Beispiele für Handwerk made in Germany und für die Erfolgsgeschichte eines echten Familienunternehmens. Was als Einmannunternehmen begann, ist bis heute zu einem Weltkonzern mit Tausenden Mitarbeitern erwachsen und steht noch immer in Familienbesitz. Haribo, das sind Süßwaren made in Germany für Kinder und Erwachsene die in mehr als 100 Ländern genossen werden.

Diese Erfolgsgeschichte beginnt Ende des Jahres 1920 in Bonn. Damals wurde Haribo gegründet und startete mit einem Sack Zucker und der elementarsten Ausrüstung um den Tanzbären (den Ur-Golbären) herzustellen. In den folgenden Jahren folgte die Lakritzherstellung, sowie die Expansion nach Dänemark im Jahre 1930. Über den großen Teich sprangen die Süßwaren made in Germany im Jahre 1982. 2008 wurde der Familienstreit über die Firmennachfolge per Schiedsgericht entschieden und unter zwei familiären Familienholdinggesellschaften aufgeteilt.

Aus dem kleinen Betrieb in Bonn Kessenich ist bis heute ein weltweit operierender Konzern geworden. Immer noch als ein deutsches Famlienunternehmen, hat Haribo Weltruhm erreicht und in 13 Ländern Produktionsstätten errichtet, die die Goldbären und Co. für über 100 Länder herstellen. Allein von berühmten Goldbären werden täglich weltweit über 100 Millionen produziert!

In den meisten Ländern, in denen Haribo vertrieben wird, hat der Werbeslogan eine ähnliche Aussage: Gut für Klein und Groß. Dass die Süßwaren tatsächlich auch für Erwachsene ein echtes Highlight sind, zeigt die langjährige Kooperation Haribos mit den TV-Moderator Thomas Gottschalk, der bereits seit 1991 Werbung für Goldbären macht.

Kinderspielzeug 100% made in Germany

Oktober 06, 2010 Von: admin Kategorie: Familienunternehmen, Made in Germany Noch keine Kommentare →

Wenn es eine Sache gibt, mit der man Kinderherzen höher schlagen lassen kann, dann sicherlich mit dem richtigen Kinderspielzeug! Das weiß auch das Unternehmen Wader aus Radevormwald und produziert seit nunmehr 1956 was Kinderherzen begehren. Das Unternehmen ist nach wie vor in Familienbesitz und stellt sämtliche Spielzeuge in Deutschland her. Die Kinder haben einiges davon: Bei Wader werden hochqualitative Spielzeuge hergestellt, die jede Spielstunde spielend aushalten!

Anders als in vielen Spielzeugfabriken im Ausland steht bei Wader Quality Toys die Sicherheit der kleinen Endverbraucher im Vordergrund und nicht die massenhafte Produktion von Billigspielzeug. Diese Sicherheit gewährleistet und garantiert Wader durch zertifizierte Zulieferer und die Kooperation mit unabhängigen Prüfstellen. Eltern können sich bei Wader darauf verlassen: Wo Quality Toys draufsteht, ist auch Qualität drin.

Wie auch in einem wirklich guten Restaurant legt man bei Wader keinen Wert auf ein unendlich riesiges Angebot, sondern auf eine kleine aber feine Auswahl. Die Produkte aus Radevormwald decken die Bedürfnisse von Kleinst- bis Vorschulkindern ab und sind hauptsächlich für den Spaß im Freien gedacht. Weg von der Spielkonsole, raus ins Grüne und her mit den bunten Spielsachen – Beim Anblick der farbenfrohen und kindergerechten Qualitätsspielzeuge kommt wirklich Spiellaune auf!

Wader Spielzeug 100% made in Germany, dass sind Schüppchen, Förmchen, Eimer und alles für Strand oder Sandkasten. Für die Mädels gibt’s das lila Laufbike und das Teeservice, für die kleinen Jungs Kipplaster und Plastik-Rennbahn. Alles ist stabil gefertigt, robust und für das Spielen im Freien ideal.

Wader Spielzeug 100% made in Germany – lässt Kinderherzen höher schlagen seit 1954.