Ausbildungsberuf Dachdecker/in
Ohne Dach kein Haus, klingt logisch. Doch was steckt eigentlich hinter dem Berufsbild des Dachdeckers und welche Qualifikationen und Eigenschaften setzt er voraus? Wir vom Handwerks-Blog haben uns mit diesem Thema mal genauer beschäftigt und die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst. Jedes Haus braucht ein Dach, zum Schutz vor Wettereinflüssen und Wertverlust und nicht zuletzt weil es ohne wohl etwas komisch aussähe. Dachdecker sorgen für die Verkleidung von Dächern und Wänden und sind zudem für Wärmedämmung und Isolierung zuständig. Zuallererst gilt Folgendes: man muss undbedingt schwindelfrei sein. Zwar ist man auch für die Fassade eines Hauses und die fachspezifische Planung zuständig, die meiste Arbeitszeit verbringt ein Dachdecker aber in schwindelerregenden Höhen. Die dreijährige Ausbildung findet in einem klassischen Dachdeckerbetrieb, bei einem großen Bauunternehmen oder einer Wohnungsbaugesellschaft statt. In den Fachbereich des Dachdeckers fällt die genaue Kenntnis der Materialien, die man zur Dachdeckung, Wärmedämmung, Isolierung und Fassadenverkleidung braucht und wie man diese Werkstoffe miteinander kombiniert. Egal ob es sich bei dem haus um einen Neubau handelt, oder ein Altbauobjekt renoviert werden muss. Auch der Einbau von Dachfenstern, Dachgullys, Solar- und Blitzschutzanlagen gehören in seinen Aufgabenbereich. Im Bereich der Solartechnik beispielsweise nimmt das Thema Photovoltaik immer größere Bedeutung an, eine Aneignung von Fachwissen ist zukunftsweisend. Wer seine Ausbildung zum Dachdecker oder zur Dachdeckerin im Norden absolviert, lernt zudem die hohe Kunst des Reetdachbaus. Groß im Kommen sind Dachbegrünungen, welche die CO²-Bilanz verbessern können und auch optische Pluspunkte geben. Überhaupt ist nicht nur das handwerkliche Können des Dachdeckers gefragt, seine Arbeit trägt in vielen Fällen auch zu einer visuellen Aufwertung einer Immobilie bei.
