Handwerk Made in Germany

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Artikel der Kategorie Dezember, 2010

Schmuck als deutsches Handwerk

Dezember 24, 2010 Von: admin Kategorie: deutsches Handwerk Noch keine Kommentare →

Es ist eines der ältesten Gewerbe der Welt: Das Schmuck Handwerk. Perlenketten, Goldschmuck oder Silberschmuck wird überall auf der Welt hergestellt, um damit den Körper zu schmücken. Das Handwerk des Schmuckherstellers wird natürlich auch hier in Deutschland ausgeführt und erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit. Wie so viele andere deutsche Produkte made in Germany ist auch Deutscher Schmuck international beliebt. Schmuck aus Deutschland ist eben Deutsches Handwerk in seiner schönsten Form!

Dabei hat die Wertschöpfungskette der Schmuckherstellung ihren Anfang ganz woanders, als in Deutschland. Die größten Lieferanten von Gold etwa sind die USA oder China. Das Rohmaterial muss zunächst aus der Erde gefördert und verhüttet werden, ebenso wie auch andere Edelmetalle. Als nächster Schritt erfolgt der Großhandel. Der Schmuckgroßhandel vertreibt Gold, Silber und Co. in alle Himmelsrichtungen und beliefert damit Juweliere und Goldschmiede.

So nämlich heißen die Schmuckhersteller, die es auch schon vor Hunderten von Jahren schon gab. Während viele andere Berufe spätestens nach der industriellen Revolution durch den Einsatz von Maschinen immer rarer wurden, ist das Goldschmieden nach wie vor ein deutsches Handwerk, das auch wirklich von Hand gemacht werden muss. Viele Goldschmiede sind für ihre besonderen Schmuckkreationen bekannt und haben bekannte Labels, unter denen sie ihre Kreationen verkaufen können. Andere Schmuckvirtuosen sind direkt bei einem Juwelier angestellt.

Für Interessenten am Handwerk Goldschmied ist ein guter Hauptschulabschluss erforderlich. Auch gutes Fingerspitzengefühl und Kreativität sind erforderlich um eine Goldschmied Ausbildung absolvieren zu können. Der Beruf Goldschmied ist nur selten von Routine geprägt, denn man hat täglich mit der Herstellung, Restaurierung und Reparatur von verschiedenen Schmuckstücken zu tun.

Ausbildung Bauzeichner/in

Dezember 19, 2010 Von: admin Kategorie: Ausbildung Handwerk Noch keine Kommentare →

Wer heutzutage deutsches Handwerk lernen möchte, kann in einer der zahlreichen Ausbildungen Handwerk lernen, wie zum Beispiel in der Ausbildung Bauzeichner/in. Bauzeichner bekleiden eines der wichtigsten Ämter beim Hausbau. Ihr Handwerk ist nicht das des Architekten oder des Ingenieurs. Bauzeichner setzen die Skizzen der Bauentwürfe um und legen somit die Grundlage für einen rundum einwandfreien Bauablauf.

Bauzeichnen ist sicherlich deutsches Handwerk, das sich leicht von anderen Professionen beim Hausbau unterscheidet, wie dem Fahrzeugführer oder dem Tiefbauer. Bauzeichner/innen arbeiten meist jenseits der Baustelle, an ihrem Schreibtisch und fertigen genaue Zeichnungen an, auf deren Grundlage der spätere Bau stattfindet. Das tun sie in Bauämtern, Ingenieur- oder Architektenbüros oder Baufirmen und Planungsbüros.

Der Bauzeichner gehört also zu den Feingeistern der Baustelle, muss aber dennoch durch eine ähnliche Ausbildung gehen, wie andere Mitarbeiter der Baubranche auch. Die Ausbildung Bauzeichner/in findet im dualen System statt, der Azubi wird also im Betrieb und in der Berufsschule gelehrt. Während der Ausbildung können angehende Bauzeichner sich für einen der Schwerpunkte Architektur, Ingenieur- oder Straßen- und Landschaftsbau entscheiden. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, wie üblich im Deutschen Handwerk.

Im Beruf kann der Bauzeichner dann vielseitig eingesetzt werden, denn für jede Baumaßnahme werden grundsätzlich Zeichnungen benötigt. Die Zeichnungen beinhalten sämtliche Maße und Angaben über Installationen und Anlagen und sind somit wichtig für alle anderen am Bau Beteiligten.

Die Ausbildung Bauzeichner/in qualifiziert also zum Bindeglied zwischen Architekten und Ausführenden Firmen, direkt am Bau und meist auch den zuständigen Aufsichtsbehörden. Bei so viel Verantwortung sollte ein Bauzeichner daher eine gute Auffassungsgabe mitbringen, gute kommunikative Fähigkeiten, Teamgeist und absolut genau Arbeitsweise mitbringen.

Ausbildung Bauwerksabdichter/in

Dezember 06, 2010 Von: admin Kategorie: Ausbildung Handwerk Noch keine Kommentare →

Bauwerksabdichter sind die Spezialisten für Boden, Dach und Wände. Sie gehören zu den ersten an einer Baustelle, denn sie bereiten Flächen auf die Weiterbearbeitung durch andere Bauexperten vor. Bauwerksabdichter holen Feuchtigkeit aus Flächen heraus und sorgen stattdessen für Trockenheit – zu 100%. 100% Handwerk wird auch in der Ausbildung Bauwerksabdichter/in vermittelt.

Die Ausbildung Bauwerksabdichter/in dauert, wie die meisten Handwerk Ausbildungen auch, drei Jahre, wobei unter bestimmten Voraussetzungen eine Verkürzung möglich ist. Die Ausbildung erfolgt im dualen System, also einerseits im Ausbildungsbetrieb, andererseits in der Berufsschule. In den Ausbildungsjahren werden den angehenden Bauwerksabdichtern Fähigkeiten wie Brennen, Schmelzen oder Schweißen vermittelt. Um die Ausbildung Bauwerksabdichter/in erfolgreich abzuschließen, benötigen die zukünftige Handwerker handwerkliches Geschick oder auch Kenntnisse über die Bauphysik.

Als ausgebildete/r Bauwerksabdichter/in können junge Menschen direkt auf Baustellen beginnen und Tunnel abdichten, Brücken wasserfest machen, Hauswände zum Bau vorbereiten oder auch Dachbegrünungen durchführen. Sie sorgen dafür, dass in und um Bauwerke alles dort bleibt, wo es hingehört. Das gilt insbesondere für Feuchtigkeit und flüssige Aggregate, sowie für Temperaturen. So kommen die Experten zum Beispiel beim Gebäudebau oder der Sanierung zum Einsatz. Dafür bringen Bauwerksabdichter Geräte wie Abreißprüfgerät, Bitumenschmelzkocher, Gasbrenner oder Schweißautomat mit zur Arbeit und außerdem eine Menge Wissen, dass sie aus der Schulausbildung stets parat haben sollten.

Aufstiegschancen gibt es natürlich auch:  Bauwerksabdichter können Vorarbeiter werden, Polier in der Bauwerksabdichtung, eine spezielle Fachkraft werden oder die Meisterprüfung ablegen. Dann werden ehemalige “Azubis” irgendwann vielleicht sogar selbst Fachwissen in der Bauwerksabdichter/in weiter vermitteln. Deutsches Handwerk hat goldenen Boden und das Attribut 100% made in Germany gewinnt international immer mehr an Bedeutung. So ist es natürlich ratsam, ein deutsches Handwerk zu erlernen – wie etwa in der Ausbildung Bauwerksabdichter/in.