Handwerk Made in Germany

Handwerk mit exklusiven Stil
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Deutsche Schließtechik erobert Weltmarkt

Januar 18, 2013 Von: Daniel Kategorie: Made in Germany

Das Traditionsunternehmen Dorma bietet schon seit über einhundert Jahren Lösungen an, wie sich Türen innovativ öffnen und schließen lassen. Der Familienbetrieb aus Ennepetal im Bergischen Land ist bei Fragen, wie Unbefugten der Zutritt verwehrt wird, Befugten aber der Ein- und Austritt so einfach wie möglich gestaltet wird, führend. Ob in den USA, China oder Deutschland, überall findet sich Schließtechnik von Dorma.

Der Schlüssel des Erfolgs liegt bei der Produktvielfalt des Unternehmens. Diese entwickelt sich vor allem aus den Wünschen der Kunden. Denn diese müssen schon vor Abschluss des Geschäfts zahlreiche Fragen beantworten. Die Wichtigste ist wohl, wie die Tür schließen und öffnen soll – mit einer Schiebe-, Dreh- oder Schwingfunktion. Aus welchem Material soll sie gefertigt werden? Welche Anforderungen stellt der Kunde in Bezug auf Sicherheit, Energieeffizienz, Haptik und Gebrauchsfähigkeit? Wie wird das Schloss aufgebaut: als einfaches Schlüsselschloss, mit Fingerabdruck oder Funkbedienung? Welche Materialien werden verwendet: Nickel, Stahl oder Messing? Aus all diesen Komponenten fertigt Dorma, zurückgehend auf die Kurzform des Gründernamen Dörka und Mankel, die perfekt passende Türe für den Kunden. Und das schon seit über 104 Jahren.

Dorma reagiert auf die sich ständig wechselnden Ansprüche an Türen und kann mit einem Innovationsvorsprung auf dem hart umkämpften Markt bestehen. Die größten Mitbewerber sitzen in den USA. Doch auch aus Asien droht dem Unternehmen starke Konkurrenz. Vor allem chinesische Kopierer machen es den Ennepetalern schwer. An die Hintermänner des Markenschwindels kommt man nicht heran. Also bleibt nur die Flucht nach vorne: Schneller neue Produkte entwickeln, bevor diese wieder nachgebaut und mit Niedrigpreisen und schlechterer Qualität den Markt versauen.

Neuester Trend ist der digitale Schlüsselbund. Statt mehrerer Metallschlüssel sollen wir zukünftig nur eine individuell programmierbare Magnetkarte bei uns führen, die alle Türen des Haushalts oder der Arbeitsstätte öffnet. Ähnlich wie das Schließsystem im Hotel hat dies den Vorteil, dass bei Verlust des Schlüssels nur die Karte neu programmiert werden müsse.

 

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Das deutsche Handwerk ist so vielfältig wie keine andere Branche

Januar 08, 2013 Von: Daniel Kategorie: deutsches Handwerk

In seiner Gesamtheit setzt das deutsche Handwerk mit mehr als fünf Millionen Beschäftigten eine halbe halbe Milliarde Euro um. Das Erstaunliche dabei ist, dass es nirgends wo sonst auf der Welt eine ähnlich stark differenzierte Wirtschaftsschicht gibt. Vom Einzelbetrieb bis zum Börsenkonzern weist die Branche alle Zugehörigkeiten auf.

Heute gibt es immer noch Kleinstbetriebe, die vom Meister persönlich geführt werden ebenso wie große Ketten, die über eine entsprechende Marktmacht verfügen. Bäckereien, Friseure, Optiker oder die Kraftfahrzeugbranche sind dafür gute Beispiele. Aber auch so exotische Berufe wie Seiler oder Reetdachdecker finden in der Nische ihren Platz neben wahren Branchenriesen wie den Friseurstudios. Fast 80.000 Salons existieren allein in Deutschland.

Dies spiegelt sich natürlich in der Beschäftigungsstruktur wider. Jeder dritte Lehrling wird im deutschen Mittelstand ausgebildet und über fünf Millionen Beschäftigte bieten ihre Dienste an; Tendenz steigend. Das liegt vermutlich auch an der Liberalisierung des Meisterzwanges. In vielen Branchen können jetzt auch Betriebe von Gesellen oder gelernten Handwerkern gegründet werden. Zum Beispiel hat man bei den Gebäudereinigern , Glasmalern oder Geigenbauern den Meisterzwang abgeschafft. In nur noch 41 Berufen ist der “große Befähigungsnachweis” nötig, um einen Betrieb leiten zu dürfen.

Trotzdem darf man sich von den Zahlen nicht täuschen lassen. Von den circa fünf Millionen Beschäftigten arbeiten etwa vier in Branchen, wo der Meisterbrief immer noch ein Muss für die Unternehmensgründung ist. Hinzu kommt, dass die Branchen in denen der Meisterbrief gefordert wird, in Deutschland zehnmal soviel Umsatz machen wie die freien Handwerkergruppen.

Trotz der positiven wirtschaftlichen Gesamtlage des deutschen Handwerks ist nicht alles eitel Sonnenschein. Denn bei vielen Betrieben geht die Sorge um, dass sie bald nicht mehr genügend Lehrlinge finden. Schon in den Jahren 2010 und 2011 sind viele Leerstellen unbesetzt geblieben. Auch im Jahr 2012 gab es mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Dies hat auch mit bildungspolitischen Strukturänderungen zu tun. Der Großteil der Bewerber stammte bisher aus Haupt- und Realschülern. Diese Schulformen werden aber immer unbeliebter. Vor allem Eltern sehen es am liebsten, wenn ihre Kinder Abitur machen würden.

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Erzgebirgische Volkskunst

Dezember 13, 2012 Von: Daniel Kategorie: deutsches Handwerk

Rund um Seiffen, Olbernhau und Grünhainichen hat sich eine Handwerkskunst entwickelt, die den Ruf der Erzgebirgsregion als Weihnachtsland weit über die Grenzen Europas bekannt macht. Schon im 17. Jahrhundert haben sich Kleinstbetriebe entwickelt, die mit viel Liebe zum Detail kleine Holzspielzeuge und Wohnaccessoires herstellten. Ihr Wissen wird seit Jahrhunderten weiter vermittelt, so dass die Vielfalt der erzgebirgischen Volkskunst vor allem durch Familienbetriebe bewahrt und weiterentwickelt wird.

Natürlich werden in den Betrieben die Produkte auch mit modernen Maschinen gefertigt, aber ein Großteil der Arbeit wird in Handarbeit ausgeführt. Besonders hervorzuheben ist das Spanbaumstechen und das Reifendrehen. Beim Spanbaumstechen werden aus Rundhölzern mit einem scharfen Messer Späne abgezogen. Diese werden aber nicht komplett entfernt, sondern rollen sich in Lockenform am Stamm des Holzes entlang. So entstehen kleine Bäume, die auf Pyramiden, Schwibbbögen oder Spieluhren Spielszenen illsutrieren. Lies den Rest des Eintrages →

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Physio ist Handwerk

Dezember 05, 2012 Von: admin Kategorie: Allgemein

(CC BY 2.0) by Jon Genius - flickr.com

Physiotherapie gehört zwar nicht zu den klassischen Handwerksberufen und doch geht es hier mächtig zur Sache. Als Physiotherapeut arbeitet man mit den Händen und daher darf man sich in gewissem Sinne auch als „Hand-Werker“ bezeichnen. Was genau Physiotherapie umfasst, welche Methoden ein Physiotherapeut anwendet und wo Sie als Heim- und Handwerker mit Physiotherapie in Kontakt kommen, das soll der folgende Beitrag klären.

 

Physiotherapie im Allgemeinen

Physiotherapie kann man allgemein und vereinfacht als Bewegungstherapie bezeichnen. Doch was umfasst Physiotherapie eigentlich? Der allseits bekannte Ausdruck „Krankengymnastik“ bezeichnet streng genommen nur einen Teil der Physiotherapie, weshalb dieser Begriff von der allgemeinen Aussage „Physiotherapie“ immer mehr verdrängt wird. Die Physiotherapie teilt sich auf in Krankengymnastik und alle Formen der physikalischen Therapie. Darunter fallen: Lymphdrainage, Massage, Manuelle Therapie, Osteopathie und viele weitere Methoden und Techniken. Das Spektrum ist riesig und besonders deshalb bedarf es einer professionellen Ausbildung als Physiotherapeut, denn auch dieses Handwerk und der Umgang mit speziellen “Werkzeugen” will gelernt sein.

 

Physio auf Rezept

Physiotherapie wird in der Regel von einem Haus- oder Facharzt verordnet, der die Behandlungsmethode auf der Verordnung bereits festlegt. Nichtsdestotrotz führt ein fachlich kompetenter Physiotherapeut zu Beginn der Behandlung eine Diagnostik durch, anhand der er die weitere Therapie ausrichtet und plant. Die für den Patienten beste Behandlungsmethode herauszufinden, verlangt Wissen und fachliches Können des Therapeuten. Das „handwerkliche“ Know-How kommt dann bei der Anwendung der Therapie zum Einsatz.

 

Physio Hand-Werk für Handwerker

Angehörige von Berufsgruppen, die schwere körperliche Arbeiten verrichten, wie etwa im Baugewerbe und Handwerk, aber auch in der Pflege und im Reinigungsdienst, bilden vermutlich die größte Gruppe im Patientenstamm einer Physiotherapie Praxis. Rückenbeschwerden von häufigem, oder falschem Heben und weitere Verspannungen des Körpers, die durch die berufliche Arbeit ausgelöst wurden, können gar chronische Leiden hervorrufen, welche im Rahmen einer physiotherapeutischen Behandlung und Rückenschule kuriert oder zumindest gebessert werden sollen. Physiotherapeuten bieten Schulungen und Behandlungen auch im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung an, die zum Teil von den Krankenkassen bezuschusst werden kann.

Und auch wenn Sie als Hand- und Heimwerker bislang von einer krankhaften Form der Verspannung verschont geblieben sind, bietet Physiotherapie ein weiteres Hand-Werk, welches Sie gelegentlich in Anspruch nehmen könnten und sollten. Denn eine entspannende Massage, wahlweise als Aromatherapie oder unter Wärmeanwendung, tut dem Körper und der Seele gut. Ein Luxus, den einige Physiotherapie Praxen im Rahmen der Leistungen für Selbstzahler bieten.

Und wer nach der Arbeit keine Kraft mehr aufbringen kann, sich noch auf den Weg zur Physiotherapie Praxis zu begeben, der kann den Service der mobilen Massage nutzen.

 

 

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Exklusive Einbau-Schneidemaschinen gibts nur von Ritter

Dezember 04, 2012 Von: Daniel Kategorie: Made in Germany

Das bayerische Unternehmen Ritter existiert seit 1905. In der Anfangszeit stellte Firmengründer Franz Ritter Messerputzmaschinen in München her. Damals wurden die Bestecke noch nicht aus rostfreien Stahl hergestellt und Flecken und Rost konnten leicht mit der entsprechenden Ausstattung entfernt werden. Als zunehmend rostfreier Stahl verwendet wurde, verlegte sich Ritter auf das Herstellen von Schneidegeräten. 1932 entwarf er den ersten mechanischen Brotschneideapparat. Heute hat das Unternehmen Ritterwerk über 20 Allesschneider im Angebot.

In einem Massenmarkt wie den Haushaltsgeräten hat Ritter sich eine Nische geschaffen. Denn das Besondere an den Geräten ist, dass sie in Schubladen verschwinden. Mit einem einfachen Handgriff fährt sie heraus, das Gerät wird hochgeklappt und ist einsatzbereit. Neben unterschiedlich großen Allesschneidern hat Ritterwerk so auch einen Toaster, eine Waage und einen Brotkorb in den Küchenmöbeln versteckt. Durch diese Technik wird leichter Ordnung gehalten, der Arbeitsplatz fällt größer aus und die Geräte stören nicht den Gesamteindruck der Küche.

Ritterwerk hebt sich auch mit einem gutem Service-Angebot im Markt hervor. Noch Jahrzehnte nach Markteinführung erhalten Kunden für ihr Haushaltsgerät Ersatzteile. Im Gegensatz zu Massenartikeln lassen sich Rittergeräte einfach reparieren. So vermeiden Kunden unnötigen Müll und können lange Freude an ihrem Qualitätsprodukt haben. Die hohe Material- und Verarbeitungsqualität der Produkte ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens. In Bayern werden nicht nur die Formen der Guss- und Spritzelemente hergestellt, auch die Montage und die finale Lackierung wird hier durchgeführt.

Das hat seinen Preis: 400 Euro kostet die teuerste Einbaumaschine. Dafür erhält der Kunde aber auch ein Produkt, welches nicht nur eine hohe Qualität ausweist, sondern auch über ein besonderes Design verfügt. Der für Ritterwerk tätige Industrie-Designer Martin Dettinger orientiert sich bei den zeitlos klaren Formen der Geräte an das Bauhaus-Prinzip der 1920er Jahre.

Doch der Markt für derartige Haushaltsgeräte ist begrenzt. Auch Ritterwerk muss im Wettbewerb bestehen. Dafür hat es seine Angebotspalette erweitert. Neben Stand-alone-Geräten kann auch ein Toaster und Wasserkocher erstanden werden.

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