Handwerk Made in Germany

Handwerk mit exklusiven Stil
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Preisdruck im Handwerk

März 30, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein

Wenn es um handwerkliche Arbeiten geht, hat sich die Landschaft in den letzten Jahren doch drastisch geändert. Während man sich vor 10 Jahren als guter Handwerker vor Aufträgen kaum retten konnte, sieht die Sachlage heute ganz anders aus. Es hat sich ein regelrechter Preisdruck herausgebildet, der nicht nur für gute Handwerker ein Problem darstellt, sondern auch potentielle Kunden müssen zweimal hinsehen, wem sie ihren Auftrag anvertrauen.

Durch den in Europa vorherrschenden freien Personenverkehr können Handwerker heute problemlos in allen EU Ländern und der Schweiz arbeiten oder Aufträge an Land ziehen. Dies ist auf den ersten Blick nichts schlechtes, sondern kann durchaus als wirtschaftsfördernd betrachtet werden. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass innerhalb der Europäischen Union nicht in allen Ländern die gleichen Standards herrschen. Insbesondere in „einfacheren“ Handwerksbereichen wie zum Beispiel bei den Malern und Gipsern unterbieten Gastarbeiter aus dem Osten einheimische Betriebe oft deutlich. Dies führt dazu, dass viele Kunden sich entschließen solche Betriebe bei der Auftragsvergabe zu berücksichtigen. Leider bedeutet billiger Arbeiten nicht automatisch, dass man am Ende gespart hat.

Maler

Natürlich muss heute jeder auf sein Geld achten und wenn man von einem ausländischen Anbieter die gleichen Arbeiten für den halben Preis bekommt, dann klingt das fast schon zu schön um wahr zu sein. Hier sollte man allerdings vorsichtig sein, denn billig ist nicht immer günstig. Der in den letzten Jahren entstandene Preisdruck hatte stets den Nebeneffekt, dass auch die Qualität der Arbeit gesunken ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich die Anbieter erst einmal genauer unter die Lupe nimmt und überprüft, ob sie auch wirklich die gewünschte Qualität bieten können.

Niemand hat etwas davon, wenn er einen Handwerker zum halben Preis anstellt, nur um dann später festzustellen, dass er sein Handwerk nicht so gut beherrscht wie angenommen und man die Arbeiten eventuell erneut in Auftrag geben muss. Auf der anderen Seite gibt es durchaus gute Gastarbeiter aus dem Ausland, die erstklassige Arbeit abliefern und dennoch günstige Preise bieten. Allerdings ist dies nicht immer der Fall und jeder Auftraggeber sollte ein offenes Auge haben, wenn es um die Wahl der Handwerker geht.

Billig ist nicht immer gut und die Preisersparnis lässt sich vor allem bei handwerklichen Arbeiten oft auf einen Rückgang der Qualität zurückführen. Um Preise anbieten zu können, die deutlich unter dem vorherrschenden Standard liegen, müssen eben irgendwo Abstriche gemacht werden. Als Verbraucher ist es wichtig, auf die Qualität zu achten. Lassen Sie sich also nicht gleich von günstigen Handwerksangeboten locken, sondern hinterfragen Sie stets, ob der Anbieter die eigenen Qualitätsansprüche auch erfüllen kann oder ob man am Ende doch noch drauf zahlen muss, da die Arbeiten schlichtweg schlampig ausgeführt wurden.

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New York wählt Kölsch zum Bier des Sommers

August 05, 2013 Von: admin Kategorie: Allgemein, Ausbildung Handwerk, deutsches Handwerk, Made in Germany

Eric Asimov, der Restaurant-Kritiker der New York Times, hat Kölsch zum Bier des Sommers erklärt. Seine Worte über das erfrischende Getränk Made in Germany klingen wie eine Lobeshymne auf gute deutsche Braukunst.

In einer Kolumne schrieb Eric Asimov: Kölsch ist wunderbar erfrischend, hell und fruchtig, leicht bitter, ein Fest für die Sinne und dabei sehr wohltuend und erfrischend. Was für ein Lob für das beliebte “Kölner Original”, das mit Gerstenmalz, Hopfen und Wasser gebraut wird und somit die Vorgaben des Reinheitsgebots aus dem Jahr 1516 erfüllt.

Inzwischen wird Kölsch u.a. in mehr als 80 Bars, Restaurants und Pubs angeboten und mit Genuss getrunken. Wohlklingende Namen sind dabei zu nennen: das MoMa im berühmten Waldorf Astoria, das Rivington Hotel und nicht zuletzt der Strandclub Water Taxi Beach am altehrwürdigen Hudson River. Kölsch – das Sommerbier Made in Cologne hat New York im Sturm erobert.

Nur die Kölschgläser sind bei den New Yorker Kölschtrinkern noch nicht so richtig “angekommen” – aber das wird sich bald zunehmend ändern. Der Betreiber von zwei Loreley-Biergärten im Brooklyner Stadtteil Williamsburg, Michael Momm, bringt seinen Gästen die Kunst das Kölsch richtig zu genießen in anschaulicher Weise näher. In einem kleinen, improvisierten Bierseminar bringt er ihnen die Kultur des Biertrinkens a la Kölsch näher und erklärt, dass die leeren Stangen in den Kölner Brauhäusern solange nachgefüllt werden bis der Gast mit einem Handzeichen bemerkbar macht, dass sein Kölschdurst gestillt ist.

Das Kölsch hat einen großen Schritt auf dem Weg des Erfolges in der großen, weiten Welt vollbracht. Die Privatbrauerei Gaffel berichtet über eine Erhöhung ihrer Verkaufszahl von 140.000 Liter auf ca. 450.000 Liter des beliebten Gerstensafts in den USA. Eric Asimov berichtet, dass er bei seiner Recherche auch Kölsch der beiden Brauereien Sünner und Reissdorf im Angebot der New Yorker Gastronomie fand. Das spricht doch wohl sehr für die altbewährte Kölner Braukunst.

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Deutsche Schließtechik erobert Weltmarkt

Januar 18, 2013 Von: Daniel Kategorie: Made in Germany

Das Traditionsunternehmen Dorma bietet schon seit über einhundert Jahren Lösungen an, wie sich Türen innovativ öffnen und schließen lassen. Der Familienbetrieb aus Ennepetal im Bergischen Land ist bei Fragen, wie Unbefugten der Zutritt verwehrt wird, Befugten aber der Ein- und Austritt so einfach wie möglich gestaltet wird, führend. Ob in den USA, China oder Deutschland, überall findet sich Schließtechnik von Dorma.

Der Schlüssel des Erfolgs liegt bei der Produktvielfalt des Unternehmens. Diese entwickelt sich vor allem aus den Wünschen der Kunden. Denn diese müssen schon vor Abschluss des Geschäfts zahlreiche Fragen beantworten. Die Wichtigste ist wohl, wie die Tür schließen und öffnen soll – mit einer Schiebe-, Dreh- oder Schwingfunktion. Aus welchem Material soll sie gefertigt werden? Welche Anforderungen stellt der Kunde in Bezug auf Sicherheit, Energieeffizienz, Haptik und Gebrauchsfähigkeit? Wie wird das Schloss aufgebaut: als einfaches Schlüsselschloss, mit Fingerabdruck oder Funkbedienung? Welche Materialien werden verwendet: Nickel, Stahl oder Messing? Aus all diesen Komponenten fertigt Dorma, zurückgehend auf die Kurzform des Gründernamen Dörka und Mankel, die perfekt passende Türe für den Kunden. Und das schon seit über 104 Jahren.

Dorma reagiert auf die sich ständig wechselnden Ansprüche an Türen und kann mit einem Innovationsvorsprung auf dem hart umkämpften Markt bestehen. Die größten Mitbewerber sitzen in den USA. Doch auch aus Asien droht dem Unternehmen starke Konkurrenz. Vor allem chinesische Kopierer machen es den Ennepetalern schwer. An die Hintermänner des Markenschwindels kommt man nicht heran. Also bleibt nur die Flucht nach vorne: Schneller neue Produkte entwickeln, bevor diese wieder nachgebaut und mit Niedrigpreisen und schlechterer Qualität den Markt versauen.

Neuester Trend ist der digitale Schlüsselbund. Statt mehrerer Metallschlüssel sollen wir zukünftig nur eine individuell programmierbare Magnetkarte bei uns führen, die alle Türen des Haushalts oder der Arbeitsstätte öffnet. Ähnlich wie das Schließsystem im Hotel hat dies den Vorteil, dass bei Verlust des Schlüssels nur die Karte neu programmiert werden müsse.

 

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Das deutsche Handwerk ist so vielfältig wie keine andere Branche

Januar 08, 2013 Von: Daniel Kategorie: deutsches Handwerk

In seiner Gesamtheit setzt das deutsche Handwerk mit mehr als fünf Millionen Beschäftigten eine halbe halbe Milliarde Euro um. Das Erstaunliche dabei ist, dass es nirgends wo sonst auf der Welt eine ähnlich stark differenzierte Wirtschaftsschicht gibt. Vom Einzelbetrieb bis zum Börsenkonzern weist die Branche alle Zugehörigkeiten auf.

Heute gibt es immer noch Kleinstbetriebe, die vom Meister persönlich geführt werden ebenso wie große Ketten, die über eine entsprechende Marktmacht verfügen. Bäckereien, Friseure, Optiker oder die Kraftfahrzeugbranche sind dafür gute Beispiele. Aber auch so exotische Berufe wie Seiler oder Reetdachdecker finden in der Nische ihren Platz neben wahren Branchenriesen wie den Friseurstudios. Fast 80.000 Salons existieren allein in Deutschland.

Dies spiegelt sich natürlich in der Beschäftigungsstruktur wider. Jeder dritte Lehrling wird im deutschen Mittelstand ausgebildet und über fünf Millionen Beschäftigte bieten ihre Dienste an; Tendenz steigend. Das liegt vermutlich auch an der Liberalisierung des Meisterzwanges. In vielen Branchen können jetzt auch Betriebe von Gesellen oder gelernten Handwerkern gegründet werden. Zum Beispiel hat man bei den Gebäudereinigern , Glasmalern oder Geigenbauern den Meisterzwang abgeschafft. In nur noch 41 Berufen ist der “große Befähigungsnachweis” nötig, um einen Betrieb leiten zu dürfen.

Trotzdem darf man sich von den Zahlen nicht täuschen lassen. Von den circa fünf Millionen Beschäftigten arbeiten etwa vier in Branchen, wo der Meisterbrief immer noch ein Muss für die Unternehmensgründung ist. Hinzu kommt, dass die Branchen in denen der Meisterbrief gefordert wird, in Deutschland zehnmal soviel Umsatz machen wie die freien Handwerkergruppen.

Trotz der positiven wirtschaftlichen Gesamtlage des deutschen Handwerks ist nicht alles eitel Sonnenschein. Denn bei vielen Betrieben geht die Sorge um, dass sie bald nicht mehr genügend Lehrlinge finden. Schon in den Jahren 2010 und 2011 sind viele Leerstellen unbesetzt geblieben. Auch im Jahr 2012 gab es mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Dies hat auch mit bildungspolitischen Strukturänderungen zu tun. Der Großteil der Bewerber stammte bisher aus Haupt- und Realschülern. Diese Schulformen werden aber immer unbeliebter. Vor allem Eltern sehen es am liebsten, wenn ihre Kinder Abitur machen würden.

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Erzgebirgische Volkskunst

Dezember 13, 2012 Von: Daniel Kategorie: deutsches Handwerk

Rund um Seiffen, Olbernhau und Grünhainichen hat sich eine Handwerkskunst entwickelt, die den Ruf der Erzgebirgsregion als Weihnachtsland weit über die Grenzen Europas bekannt macht. Schon im 17. Jahrhundert haben sich Kleinstbetriebe entwickelt, die mit viel Liebe zum Detail kleine Holzspielzeuge und Wohnaccessoires herstellten. Ihr Wissen wird seit Jahrhunderten weiter vermittelt, so dass die Vielfalt der erzgebirgischen Volkskunst vor allem durch Familienbetriebe bewahrt und weiterentwickelt wird.

Natürlich werden in den Betrieben die Produkte auch mit modernen Maschinen gefertigt, aber ein Großteil der Arbeit wird in Handarbeit ausgeführt. Besonders hervorzuheben ist das Spanbaumstechen und das Reifendrehen. Beim Spanbaumstechen werden aus Rundhölzern mit einem scharfen Messer Späne abgezogen. Diese werden aber nicht komplett entfernt, sondern rollen sich in Lockenform am Stamm des Holzes entlang. So entstehen kleine Bäume, die auf Pyramiden, Schwibbbögen oder Spieluhren Spielszenen illsutrieren. Lies den Rest des Eintrages →

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